| Unter einer Prepaid Handykarte versteht man eine Karte, die mit einem Guthaben ausstattet werden muss, um aktiv an der mobilen Telefonie teilnehmen zu können. Eine Überziehung der Karte, wie es bei Vertragshandys der Fall ist, ist nicht möglich.
Prepaidkarten unterscheiden sich je nach Anbieter erheblich in Bezug auf die Kosten pro Gespräch oder SMS. Bei einigen Anbietern ist etwa die SMS sehr günstig, das Telefonat hingegen mit einer hohen Gebühr versehen. Hier gilt es für den Kunden zunächst zu überlegen, für welche Zwecke er das Gerät einsetzen möchte. Viele Nutzer verwenden ein Prepaid Handy als Zweitgerät oder stellen es zur Kostenkontrolle dem Nachwuchs zur Verfügung. Hier dürften SMS eher genutzt werden als längere Gespräche.
Unterschiede gibt es auch in der Tarifierung je nach gewählter Nummer: Meist ist es verhältnismäßig günstig, ein anderes Handy im eigenen Netz anzurufen. Es kann also durchaus sinnvoll sein, den Anbieter danach auszusuchen, ob der Freundeskreis ebenfalls bei diesem Anbieter aktiv ist.
Wichtig sind auch die Kosten für einen Anruf im Festnetz, das nach wie vor am meisten genutzt wird. Auch hier ergeben sich Unetrschiede zwischen den verschiedenen Anbietern.
Es gibt Prepaid Tarife, die nicht, wie meist üblich, nach Gesprächsminuten abgerechnet werden sondern pro Anruf: Ein Anruf, so lange er auch dauern mag, wird mit einer fixen Gebühr abgerechnet. Für Kunden, die das Prepaid Handy als Telefon verwenden, ist dies der günstigste Weg. Allerdings ist ein solcher Tarif meist mit einer geringen monatlichen Gebühr versehen.
Eine Sekundenabrechnung hingegen gibt es bei den meisten Prepaid Handys nicht.
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